Totalrevision Baureglement

Aktueller Stand März 2018

Gestützt auf die im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zur Totalrevision des Gemeindebaureglementes gemachten Vorschläge prüft der Gemeinderat, inwieweit das Nutzungsmass in den Zonen für eingeschossige Bauten (W1) erhöht werden kann. Ferner soll im südlichen Teil der Gewerbezone Pfandersmatt neu bis 20 Meter Höhe gebaut werden können und in den Zonen W1 und W2 sollen zusätzlich zur Gebäudelänge eingeschossige Anbauten möglich sein. Zu diesen Themen findet ein weiteres Mitwirkungsverfahren statt.

Die Mitwirkungsfrist dauert vom 23. März 2018 bis 23. April 2018. Während dieser Zeit liegen die Akten bei der Gemeindeschreiberei zur Einsichtnahme auf. Am Dienstag, 3. April 2018, 20.00 Uhr, findet in der Aula Seftigen zu den geplanten Neuerungen und zum Einzonungsvorhaben an der Oberdorfstrasse ein Informationsanlass statt. Nach der Mitwirkungsfrist werden die Eingaben wiederum ausgewertet und anschliessend der bereinigte Reglementsentwurf mitsamt Zonenplanänderung zur Vorprüfung an den Kanton eingereicht. Wann die Vorlagen der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden, ist derzeit noch unsicher. Sicher ist jedoch, dass die provisorisch geplante ausserordentliche Gemeindeversammlung vom Montag, 20. August 2018, nicht stattfinden wird.

Mitwirkungsverfahren
Auszug Baureglement
Erläuterungsbericht
Zonenplanänderung (Gewerbezonen)
Medienmitteilung
Mitwirkungsbericht 2017
Bericht zu den offenen Themen

Mitwirkung November 2017

Der Gemeinderat hat den Entwurf des totalrevidierten Baureglementes in der Zeit vom 13. November bis 12. Dezember 2017 zur öffentlichen Mitwirkung aufgelegt. Ferner hat er anlässlich der Informationsveranstaltung vom 13. November 2017 über die wesentlichen Änderungen ausführlich informiert. Während der Mitwirkungsfrist sind 9 Stellungnahmen eingegangen. Derzeit werden diese durch die Arbeitsgruppe „Totalrevision Baureglement“ ausgewertet. Der Mitwirkungsbericht wird zu gegebener Zeit an dieser Stelle publiziert.

Entwurf Baureglement
Erläuterungsbericht
Medienmitteilung
Publikation

Ausgangslage

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Baureglement einer Totalrevision zu unterziehen. Das seit dem Jahre 1991 geltende Baureglement wurde mehrmals geändert. In der Zwischenzeit hat sich auch die übergeordnete Gesetzgebung geändert und es sind neue Anforderungen an die baurechtliche Grundordnung eingetreten. So gelten für das gesamte Kantonsgebiet einheitliche Begriffe und Messweisen. Die Gemeinden haben Frist bis 2020, ihre Reglemente anzupassen. Bei dieser Gelegenheit sollen sogenannte Papageien-Artikel eliminiert werden. Papageien-Artikel sind jene, die bereits im übergeordneten Recht enthalten sind und im Baureglement eine Wiederholung darstellen. Es sind aber auch materielle Aenderungen vorgesehen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, dass künftig Flachdachbauten unter bestimmten Bedingungen erlaubt sein sollen. Neu soll zur Qualitätssicherung den Baubewilligungs- und Planungsbehörden ein Fachberatungsgremium zur Verfügung stehen. In diesem Gremium müssen die Fachbereiche Architektur, Landschaftsarchitektur und Raumplanung vertreten sein. Der Reglementsentwurf entspricht mit wenigen Ausnahmen dem harmonisierten Musterbaureglement, welches für die Anschlussgemeinden der Regionalen Bauverwaltung Westamt entwickelt wurde.