Planungszone Dorfstrasse

Aktueller Stand

Im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens (siehe Publikation) sind drei Einsprachen eingegangen, wovon zwei nach Einspracheverhandlungen aufrecht erhalten wurden. Das Amt für Gemeinden und Raumordnung wird nun über die Einsprachen entscheiden und damit auch darüber, ob die Planungszone rechtskräftig wird. Die Gemeinde rechnet mit einem Entscheid im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2018.

Ausgangslage

Ein zentrales Anliegen der laufenden Revision der Ortsplanung ist einerseits die Siedlungsentwicklung nach Innen (SEin) und die Förderung der haushälterischen Nutzung des Bodens zu fördern. Andererseits soll der Ortskern von Seftigen als lebendiger Schwerpunkt der Gemeinde für Wohnen, Dienstleistung und Einkaufen für die BewohnerInnen gestärkt werden. Gemäss dem Richtplan-Entwurf gelten die Grundstücke 245, 89, 304, 1218 und 631 als Entwicklungsgebiet. Das Umstrukturierungspotenzial soll für die ortsbauliche Entwicklung und die Zentrumsbildung genutzt werden und in einer Gesamtplanung der Areale zwischen Chefeligasse und Stützli die Nutzungs- und Gestaltungsvorschriften sowie die Erschliessung überprüft werden. Im Perimeter der Planungszone (Situationsplan) sieht der Gemeinderat ein besonderes Potenzial, den Grundsätzen der Siedlungsentwicklung nach Innen (SEin) Rechnung zu tragen und den Ortskern von Seftigen aufzuwerten. Der Gemeinderat hat die Möglichkeit, für eine bestimmte Dauer und einen bestimmten Perimeter eine Planungszone zu erlassen (Art. 62 ff kant. Baugesetz). In der Planungszone darf nichts unternommen werden, das den Planungszweck beeinträchtigen könnte. In diesem Sinne hat der Gemeinderat für die Dauer von 2 Jahren und den hiervor dargestellten Perimeter eine Planungszone erlassen.