Fusionsabklärungen Gurzelen-Seftigen

Aktueller Stand
Die Arbeitsgruppen haben begonnen, die Ist-Situation der beiden Gemeinden zu erfassen und Lösungen für eine künftige fusionierte Gemeinde zu erarbeiten. Schwerpunktthemen:
– Behörden/Verwaltung/Finanzen
– Infrastruktur
– Bildung
– Wehrdienste

Organigramm
Medienmitteilung vom 2. Mai 2018
Medienmitteilung vom 9. November 2017

Ausgangslage
Ende 2017 haben die Gemeindeversammlung Gurzelen und der Gemeinderat Seftigen beschlossen, gemeinsam Fusionsabklärungen anzugehen. Damit in den beiden Gemeinden die politische Diskussion über eine allfällige Fusion mit fundierten Fakten geführt werden kann, wird in den kommenden Monaten ein Grundlagenbericht erarbeitet. Dieser soll aufzeigen, wie eine fusionierte Gemeinde organisatorisch aussehen könnte. Zudem werden darin die Vor- und Nachteile einer allfälligen Fusion aufgelistet sein. Damit die vielen Themen strukturiert und zielgerichtet bearbeitet werden können, wurde eine Projektorganisation mit einer Steuerungsgruppe und vier Arbeitsgruppen eingesetzt. Die Projektleitung obliegt den beiden Gemeindepräsidenten. In den paritätisch zusammengesetzten Arbeitsgruppen werden die folgenden Schwerpunktthemen bearbeitet: Behörden/Verwaltung/Finanzen, Infrastruktur, Bildung, Wehrdienste. Insgesamt sind 25 Personen aus Behörden und Verwaltung der beiden Gemeinden involviert. Beratend unterstützt wird die Projektorganisation durch das Kant. Amt für Gemeinden und Raumordnung.

Zeitplan
Der Grundlagenbericht dürfte anfangs 2019 vorliegen. Alsdann wird dieser im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung zur breiten Diskussion vorgelegt. Der Zeitplan sieht ferner vor, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ende 2019 darüber entscheiden können, ob das Fusionsprojekt weiterverfolgt werden soll. Bei einer Ablehnung würden die Abklärungsarbeiten beendet. Wenn aber die Fortführung des Projektes beschlossen wird, so würden die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden im 2020 über die effektive Fusion entscheiden können. Sagen diese ja, könnte die Fusion bereits per 1. Januar 2021 in Kraft treten.